Wir verarbeiten kreislauffähige Materialien und setzen uns dafür ein, dass in Gebäuden verbaute Materialen zurückgewonnen und recycelt werden.

 

Nicht nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sind die Hauptursache der dreifachen planetaren Krise: Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt und Umweltverschmutzung. Unsere Ressourcen stehen uns nur begrenzt zur Verfügung. Dies gilt auch für die von SOMMER verarbeiteten Materialien: Stahl, Aluminium und Glas. Um weiterhin gut leben zu können und dies auch künftigen Generationen zu ermöglichen, müssen wir unser Konsumverhalten und unsere Produktionsverfahren ändern.

Als Industrieunternehmen streben wir eine konsequente Kreislaufwirtschaft an, in der unsere Produkte und Materialien nach dem Vorbild von Cradle to Cradle in der Technosphäre zirkulieren.

Maßnahmen zur Reduzierung von Schadstoffen in der Betriebstechnik:

Umstellung Lackieranlage auf Trockenabsaugung

Stilllegung Tankstelle

SOMMER ist Mitglied im A|U|F e.V.

Für eine Vielzahl unserer Produkte verwenden wir den leichten und vielseitigen Werkstoff Aluminium. Dieser ist beliebig oft und ohne jeglichen Qualitätsverlust für die gleiche Produktanwendung recycelbar. Selbst analytisch ist nicht nachzuweisen, ob ein Aluminiumbolzen aus Primär- oder Sekundärmaterial gefertigt wurde. Zur Erzeugung von Sekundäraluminium aus recyceltem Material werden nur ca. 5 % der für die Primärproduktion aufgewendeten Energie benötigt. Beim Recyclingprozess pro Kilogramm Aluminium entsteht ein halbes Kilogramm CO2 (im Gegensatz zu 10 kg pro 1 kg Primäraluminium). Außerdem ist die Nachfrage nach Aluminium so hoch, dass es ökonomisch und ökologisch absolut notwendig ist, dieses wertvolle Material zu recyceln.

Um einen umweltgerechten und Ressourcen sparenden Wertstoffkreislauf zu ermöglichen, muss das verwendete Aluminium gesammelt und aufbereitet werden. Da etwa 76,5 % der mineralischen Abfallmengen aus dem Bauwesen stammen, hat sich der A|U|F e.V. zum Ziel gesetzt, die verantwortungsvolle Entsorgung und Aufbereitung ausgebauter Bauelemente/Bauprofile von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium zum Zweck der Materialwiederverwendung zu fördern. Der von deutschen Metallbaubetrieben, Systemhäusern und anderen Unternehmen getragene Verein stärkt dabei auch den Wirtschaftsraum Europa, da das Material innerhalb der Europäischen Gemeinschaft und deren Kreislaufsystem bleibt; es erfolgt kein Export außerhalb Europas.

Als zertifiziertes A|U|F-Mitglied beteiligt sich SOMMER an einem Closed Loop und erfüllt die Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des Ressourceneffzienzprogrammes (ProgRess) der Bundesregierung.

Zertifikat für 2024

 

Zertifizierungen/​LEED/​DGNB

Ein Ziel von SOMMER ist es, die Nachhaltigkeit unserer Bauvorhaben durch Einhaltung der Vorgaben der Zertifikate für Nachhaltigkeitssysteme wie z. B. LEED, DGNB während der Planung, Produktion, Montage und dem Rückbau stetig zu verbessern. Deshalb sind wir seit 2019 Mitglied der DGNB e.V.

2007 gegründet, ist die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude, Innenräume und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen.

Diese Nachhaltigkeitszertifizierungen der Bauprojekte gibt es in verschiedenen Abstufungen: zertifiziert bzw. Bronze, Silber, Gold und Platin. Bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) kann zusätzlich zum Gold- oder Platin-Zertifikat eine Diamant-Auszeichnung für besondere gestalterische Qualität erreicht werden. Besonders herausragend bei dieser Auszeichnung ist der hohe Erfüllungsgrad der ökologischen Qualität von 94,7 %.

Die Unternehmenszentrale des Stromübertragungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission GmbH erhält weltweit als erstes Gebäude die DGNB Diamant Auszeichnung - natürlich war SOMMER mit der Fassade maßgeblich beteiligt! Zentrale Rolle des nachhaltigen Bauens bei unseren Tätigkeiten spielen die Bauprodukte, die entscheidend für Gesamtperformance des Gebäudes sind. Dies beginnt mit der verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung, über die Umweltwirkungen bei der Herstellung, Emissionen der Produkte im eingebauten Zustand und geht bis hin zur Recyclingfrage am Ende des Produktlebenszyklus - können diese problemlos wiederverwendet, recycelt oder sicher entsorgt werden? Um dies transparent zu dokumentieren sind umfassende, produktspezifische Nachweise notwendig. Eine ökologische Bauweise garantiert den reduzierten Schadstoffausstoß, die verbesserte Energieeffizienz sowie die Ressourcenschonung. Langlebige Gebäude und geringe Instandhaltungskosten durch hochwertige Produkte sowie die Rückbaubarkeit und das Recycling werden somit gefördert.

Bauen im Bestand

Der Gebäudesektor spielt für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselrolle, denn er gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren und hat rund 14 Prozent der gesamten CO2-Emissionen Deutschlands zu verantworten.* Natürliche Ressourcen für traditionelle Baustoffe sind endlich. Zusätzlich machen Bau- und Abbruchabfälle den größten Teil des deutschen Abfallaufkommens aus. Daher ist es nicht nur wichtig, dass ressourcenschonend gebaut wird, sondern Gebäude auch lange in Benutzung bleiben.

SOMMER beteiligt sich nicht nur an Neubauten, sondern auch an Sanierungsprojekten: 

Pöhlmann Schaffer Nürnberg

Seehofhallen Memmelsdorf

R+V Allgemeine Versicherung München (vormals Riesstraße München)

EVO Lehrwerkstatt

Schloss Galerie Bayreuth

Sandler Schwarzenbach/S.